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Glanzvolle Lichtmess-Feier in der Pfarrkirche Gerzen

Weihnachtlicher Glanz
Noch einmal weihnachtlichen Glanz durften die Gläubigen der Pfarrgemeinde St. Georg an Lichtmess erleben.

Jesus, es wird hell, wenn Du kommst!

 

"Schmücke dein Brautgemach, Sion, um Christus, den Herrn zu empfangen", jubelt die Liturgie am Fest der Darstellung Christi im Tempel. In der Pfarrkirche St. Georg hatten die Gläubigen diese Freude an Gott sichtbar vor Augen, denn am 2. Februar zeigte sich das Gotteshaus mit seinen prächtigen Christbäumen und der wunderbaren Krippe zum letzten Mal im Zauber der Weihnachtszeit.

Zu Beginn des festlichen Hochamts vollzog Pfarrer Franz Speckbacher die Weihe der Kerzen, die im Presbyterium kunstvoll aufgestellt waren und zog anschließend mit einer großen Schar Ministranten und Erstkommunionkindern in einer Lichterprozession durch die Kirche. In seiner Predigt beleuchtete der Geistliche das Geheimnis des Lichtmess-Tages unter dem Stichwort "Begegnung". Dank des technischen Fortschritts könne der heutige Mensch in Sekundenschnelle Verbindung aufnehmen, eine wahre Flut von Informationen stürze tagtäglich auf uns herein. Doch je mehr er von allen Seiten erfahre, umso schwieriger sei es für ihn, die wirklich wichtigen Dinge in seiner Seele verankern zu können. Gerade im Internet - Zeitalter bleibe die persönliche Begegnung von Angesicht zu Angesicht unverzichtbar. Als Vorbild stellte der Prediger den greisen Simeon und die Prophetin Hanna vor Augen; sie hätten die Verheißung des kommenden Messias unauslöschlich in ihrem Herzen getragen und dank ihrer glühenden Sehnsucht das Jesuskind als rettendes Licht für die ganze Menschheit erkannt. Jeder Getaufte könne ein Bote der Hoffnung sein für die Welt, wenn er in der Begegnung mit anderen Menschen seine Liebe zu Christus aufleuchten lasse, denn nach wie vor sei der Herr im Kommen.

Zum Lichtmessfest brachten der Gerzener Kirchenchor und ein Streicherensemble aus Regensburg die Missa Sollemnis von Markus Koch, einem Vertreter der neuromantischen Münchner Tonschule zu Gehör, wofür sich Pfarrer Speckbacher mit herzlichen Worten bedankte. Erlesene Kirchenmusik, die in den Herzen der Gläubigen auch noch fortklang, als sie zum Ende des Hochamts niederknieten, um sich den Segen des heiligen Blasius spenden zu lassen.

 

 

 

 

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