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Glanzvoller Dreikönigstag in der Pfarrkirche Gerzen

Sternsinger und Ministranten
Pfarrer Speckbacher mit den Sternsingern und Ministranten

Folge Christus, dann bist du ein Stern!

 

"Seht, gekommen ist der Herrscher, der Herr. In seiner Hand ist die Macht und das Reich!" Hatte die Liturgie an Weihnachten das Geheimnis der Menschwerdung Gottes, die armselige Geburt Christi in der Grotte zu Betlehem betrachtet, unterstreicht das Hochfest der Erscheinung des Herrn, wer dieses Kind in Wirklichkeit ist: der Sohn des lebendigen Gottes, der Erlöser der Welt, das Licht aller Völker und Zeiten.

Mit einer großen Schar von Sternsingern und Ministranten zog Pfarrer Franz Speckbacher am Dreikönigstag in das prächtig geschmückte Gotteshaus ein, um ein feierliches lateinisches Hochamt zu zelebrieren.

In seiner Festpredigt kam er auf die Sterndeuter aus dem Osten zu sprechen, deren leidenschaftliche Suche nach dem Messias ein zeitlos gültiges Bild für den Glaubensweg jedes Christen sei. Dieser Weg führe durch Höhen und Tiefen und sei wie bei den Magiern immer wieder bedroht. Nicht nur König Herodes habe Gott als lästigen Rivalen betrachtet, auch der heutige Mensch sei in Gefahr, dem Hochmut zu verfallen und sich seinem Schöpfer gegenüber zu verschließen. Gott aber sei die allmächtige Liebe, die nichts anderes wolle, als uns Menschen zur Fülle des Lebens zu führen. Dafür reiche es freilich nicht aus, wie die Schriftgelehrten die Bibel zitieren zu können; entscheidend sei vielmehr, im Wort der Heiligen Schrift den Weg des Lebens zu erkennen und ihn inmitten der Gemeinschaft der Kirche zu gehen. Im Universum wie in der Natur könne der Mensch wie in einem offenen Buch die Handschrift des Schöpfers, seine unerschöpfliche Phantasie und Größe erkennen, doch um Christus zu finden, brauche der Mensch das Wort Gottes. Das Evangelium sei der wahre Stern, der in der Ungewissheit allen menschlichen Suchens und Fragens den Glanz der göttlichen Wahrheit aufleuchten lasse. Wer ihm folge, dürfe selbst zu einem Stern für andere werden, Abglanz jenes Lichts, das Christus in unsere Welt gebracht hat.

Die erhabene Würde und Schönheit der Liturgie ist in der Pfarrkirche Gerzen immer auch dem Kirchenchor zu verdanken. Pfarrer Speckbacher zollte den Sängern hohes Lob für die Pastoralmesse von Karl Kempter und freute sich ganz besonders, dass auch das berühmte Dreikönigslied von Peter Cornelius erklang. Nicht weniger Anerkennung sprach er am Ende des Hochamts den Sternsingern dafür aus, dass sie bei schlechtem Wetter weite Wege in Kauf genommen hatten, um den Segen Christi in die Häuser zu bringen und Spenden für notleidende Kinder in Indien zu sammeln.

 

 

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